Lange nichts mehr geschrieben. Aber nun ist es mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag. Dieses Mal noch nicht über eine Outdooraktivität sondern über meine Ordnung des Diabetes-Equipments.

Trotz der aktuellen Jahreszeit und Witterung laufen natürlich die Planungen für neue Aktionen in diesem Jahr auf Hochtouren. Am meisten freue ich mich jetzt schon auf das Pfadfinder-Sommerlager in Dänemark. Genauso spannend wird aber auch die Reise nach Schweden im Spätsommer. Dazu aber erst in Zukunft etwas mehr…

Da ich (meistens :D) ein strukturierter und ordnungsliebender Mensch bin, gehen diese Eigenschaften natürlich auch beim Diabetes-Equipment weiter.

Während der dunklen und nassen Jahreszeit habe ich beschlossen, meinen täglichen Bedarf an Diabetes-Equipment neu zu sortieren und zu verpacken. Den Ordnung muss sein 😀

Für den täglichen Bedarf unterwegs:

Für den täglichen Bedarf habe ich eine einfache Tasche für Elektronikzubehör zweckentfremdet. Da meine Tage unter der Woche sehr lang sind möchte ich immer alles nötige dabei haben um auf alle Eventualitäten eingestellt zu sein. Es wäre ja sehr ärgerlich wenn ich früher heimgehen müsste, weil z.B. die Ersatzkatheter oder das Insulin leer sind.



Inhalt:

  • Insulin (Einstechflasche)
  • Insulin (Patrone)
  • Insulin-Pen
  • Blutzuckerteststreifen
  • Blutzuckermessgerät
  • Reservoire für die Insulinpumpe
  • Katheter
  • Batterien
  • Pflaster
  • Rasierer
  • Desinfektionstücher


Für mehr als einen Tag außer Haus:

Wenn ich weiß, dass ich abends nicht mehr heimkomme oder einfach mal ein Wochenende unterwegs bin wird natürlich etwas mehr eingepackt. Bis vor kurzem ist dann das ganze Material einfach in einer Plastiktüte oder in einem Karton gelandet. Diese sind dann wiederum einfach im Rucksack verschwunden. Natürlich ist das beim Thema Platzsparen/Ordnung und Schutz des Equipments alles andere als überzeugend. Nach langem Suchen bin ich über rechteckige Packsäcke gestolpert. Die Packsäcke habe ich mir nun in verschiedenen Größen angeschafft und letztes Wochenende direkt getestet. Da mit dem Material auch ein gewisser Schutz für das Equipment mit eingeht sind sie perfekt für den, manchmal rauen, Einsatz in einem Trekkingrucksack. Die verschiedenen Größen der Taschen haben den Vorteil, dass ich das System quasi modular zusammenstellen kann. Je nach Dauer der Reise und Reiseziel kann ich ein oder mehrere Taschen einpacken und somit meinen Bedarf immer anpassen.



Inhalt:

  • Orangene Tasche: Katheter und Reservoire für 2-3 Tage incl. ausreichend Puffer
  • Grüne Tasche: Eine Grundversorgung an Hypohelfern
  • Blaue Tasche: Ersatzblutzuckermessgerät, Ersatzsensor (FGM), Ketonmessstreifen, Ladegeräte, Powerbank, Batterien,…

Wie sieht das bei Dir aus? Was packst Du alles ein und wie verpackst Du das ganze Equipment?