Dann ging es auch schon los. Eingepackt in einen Overall und gesichert mit einem Klettergeschirr hangelten sich 7 Gruppenkinder und 2 Gruppenleiter dem Bergführer hinterher, über einen kleinen Klettersteig, zum Höhleneingang.

Den ersten Teil noch nicht gelesen? Hier geht es zum 1. Teil dieses Beitrages.

Dort angekommen ging es gleich kopfüber in eine enge Spalte. Unten kauerten wir in einer kleinen Höhle in der es nur eine weitere Öffnung gab. Diese sah aber doch sehr eng aus. Der Bergführer vermittelte mit den Wörtern „You first“ und einigen Gesten dass ich voraus krabbeln soll damit die anderen Gruppenteilnehmer sehen dass es locker für sie passt und alle durchpassen 😀

Naja! Da ich jetzt nicht der schmalste bin, war es doch eine enge Nummer bis ich durch diesen Gang durch war. Zum Glück hatte ich keine Insulinpumpe am Körper. Es war so eng, dass zwischen mir und der Wand, dem Boden und der Decke teilweise überhaupt kein Spielraum mehr war und das der Pumpe sicher nicht gut getan hätte.

Aber der Bergführer hatte Recht. Wir sind überall gut durchgekommen und sind alle wieder heil und  ohne Verluste ans Tageslicht gekommen. Darauf folgte dann das ersehnte anschließen der Pumpe (ist doch ein komisches Gefühl wenn sie fehlt) und Blutzucker prüfen. Und siehe da, mein Blutzucker ist nicht gesunken sondern noch weiter gestiegen. Trotz der körperlichen Anstrengung wurde nicht zu viel Zucker abgebaut. Ich gehe davon aus, dass der enorme Anstieg durch viel ausgeschüttetes Adrenalin und auch die fehlende Insulinzufuhr zustande kam. Es waren doch einige Situation bei der mein Adrenalinspiegel sicher in die Höhe geschossen ist. Ich sage nur Aufregung, enge  Spalten und  großer Respekt vor der Höhe…

Hast du auch schon  solch eine Erfahrung machen dürfen? Wie reagierst du auf Aktionen bei denen der Adrenalinspiegel deutlich erhöht wird?